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1. Wie wirkt sich Floaten bei Menschen mit Klaustrophobie aus?
Platzangst entsteht nur dann, wenn man eine räumliche Beengung verspürt. Im Tank befindet man sich im Schwebezustand ohne sinnliche Wahrnehmung für Raum und Enge.
Im Gegenteil, Menschen mit Klaustrophobie können ihre Angst im Tank leicht überwinden.
2. Bekommt man genügend frische Luft?
Ja, natürlich. Über ein Zirkulationssystem gelangt ständig frische Luft in den Tank.
3. Muß ich mich aufs Floaten vorbereiten?
Es gibt einiges zu beachten:
- Am Tag des Floatens sollte man sich nicht rasieren, da die Haut ,wen sie mit der Salzsole in Berührung kommt für einige Minuten brennt.
- Kontaktlinsenträger , sollten die Kontaktlinsen vor dem Floaten entfernen.
- Man sollte nicht unter Einwirkung von Alkohol, Koffein und anderen Substanzen, die das Bewußsein trüben floaten
4. Was muß ich mitbringen?
Für einen angenehmen Aufenhalt stellen wir Ihnen alles zur Verfügung: Handtücher, Schampoo, Duschgel , Fön und Pflegeprodukte. Es ist Ihnen freigestellt, ob sie bekleidet oder unbekleidet floaten möchten. Die meisten Floater jedoch tragen nichts, um alle Sinnesreize von außen auszuschalten. Jedes Badebekleidung kann den Entspannungzustand beeinträchtigen.
5. Kann man im Tank versehentlich zur Seite kippen?
Es ist völlig unmöglich umzukippen. Sie Salzsole hat eine größere spezifische Dichte als der menschliche Körper. Das ist auch der Grund, weshalb man wie ein Korken auf dem Wasser schwebt. Hinterkopf und Ohren liegen im Wasser, Ihr Gesicht bleibt vom Salzwasser unberührt.
6. Wird die Haut im Tank schrumplig?
Nein. Die hohe Bittersalzkonzentration verhindert ein Schrumpeln der Haut. Das Salzwasser fühlt sich leicht ölig auf der Haut an. Die Heilkräfte von Solebädern bei Hautleiden sind schon seit langem bekannt.
7. Kann man im Tank schlafen?
Man kann im Tank bedenkenlos schlafen. Man bewegt sich beim Floaten im Grenzbereich zwischen Schlaf und Wachzustand. Manche Floater holen im Tank ihr Schlafdefizit auf ,z.B. nach langen Flugreisen (Jetlag)
8. Was passiert, wenn ich nicht schwimmen kann?
Nichts. Jeder kann floaten, Schwimmer und Nichtschwimmer. Sowohl die Wassertiefe als auch der Auftrieb machen ein Untergehen völlig unmöglich.
9. Wie schütze ich meine Haare?
Gar nicht. Wer floatet, muß wissen, dass er anschließend die Haare waschen und fönen muß. Das Salz kräftigt das Haar und wirkt wie eine Kur.
10. Trägt man Badekleidung?
Es ist empfehlenswert unbekleidet zu floaten; es bleib dennoch jedem freigestellt auch in Badekleidung in den Tank zu steigen. Erfahrungsgemäß verursacht jede Berührung eine Sinnesreizung, die den Entspannungszustand beeinträchtigt.
11. Gibt es Personen, die besser nicht in den Tank gehen sollten?
Menschen, die an Epelepsie leiden und nicht in ärztlicher Behandlung sind, sollten nicht floaten. Dasselbe gilt für Menschen, die unter schweren Depressionen leiden Auch sie sollten nur in Absprache mit ihrem behandelnden Arzt oder Therapeuten den Tank nutzen.
Bei offenen Wunden ist dringend abzuraten, weil das Salzwasser schmerzhaftes Brennen verursacht.
12. Kann man während der Schwangerschaft floaten?
Ja. Schwangere Frauen können während der ganzen Schwangerschaft floten. Das Gefühl der Schwerelosigkeit ist gerade in dieser Periode sehr wohltuend und erleichternd, weil die stark belastete Wirbelsäule durch das Gewicht des ungeborenen Kindes enorm entlastet wird.
13. Gibt es Beschränkungen, wie häufig man in Folge Floaten kann?
Nein. Prinzipiell können Sie so oft und so lange wie Sie wollen floaten.
Manche Menschen haben ihren eigen Tank, in dem sie regelmäßig schlafen.
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